Vorhofflimmern zählt zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen, und manche Betroffene spüren davon kaum etwas. Am Montag, 9. November 2026, erklärt Prof. Dr. Griese, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont, um 17.30 Uhr im Blauen Salon des Klinikums, wie die Erkrankung festgestellt und behandelt wird. Der Vortrag gehört zu den Herzwochen 2026 der Deutschen Herzstiftung. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Herzrasen, Schwindel, Kurzatmigkeit
Bemerkbar machen kann sich Vorhofflimmern laut Klinikum durch Herzrasen, Herzstolpern, Kurzatmigkeit, Schwindel oder eine verminderte körperliche Belastbarkeit, auch ein unregelmäßiger Puls kann ein Anzeichen sein. Eine frühzeitige Diagnose sei entscheidend, weil Vorhofflimmern das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen könne.
„Vorhofflimmern bleibt häufig lange unbemerkt, kann aber schwerwiegende Folgen haben. Deshalb ist es wichtig, mögliche Warnzeichen ernst zu nehmen und frühzeitig abklären zu lassen, ob eine Herzrhythmusstörung vorliegt“, sagt Griese.
Medikamente und Katheterverfahren
Zu den Behandlungsmöglichkeiten, die er vorstellen will, zählen nach Angaben des Klinikums unter anderem medikamentöse Therapien und kathetergestützte Verfahren. Es soll auch darum gehen, wie sich das Schlaganfallrisiko senken lässt und welche Behandlung für wen geeignet ist. Im Anschluss können die Besucherinnen und Besucher Fragen stellen.
Das Klinikum lädt in derselben Woche außerdem am Donnerstag, 12. November, zum Frauengesundheitstag ein.
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