Theater Hameln im November: „Nussknacker“, Literaturpreis und „La Bohème“

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Das Theater Hameln beginnt den November mit Musik und Texten über den Mond. Beim „Blauen Montag“ unter dem Titel „Fly me to the moon“ treffen am Montag, 2. November, ab 19.30 Uhr laut Spielplan Claude Debussy und Ludwig van Beethoven auf Die Prinzen und Herbert Grönemeyer. Bis Donnerstag, 26. November, verzeichnet der Spielplan des Theaters Hameln an 14 Tagen Vorstellungen.

Eine Premiere und ein Preis für Anna Haifisch

Als Premiere ausgewiesen ist „Zum Sterben schön! Eine Hymne auf das Leben“ am Mittwoch, 11. November, um 19.30 Uhr. Das Stück knüpft an die Produktion „Die Dinge meiner Eltern“ an, in der die Protagonistin Agnes eine Haushaltsauflösung bewältigte. Nun ist das Nutzungsrecht für das Familiengrab abgelaufen, und Agnes und ihre Schwester stehen vor der Frage, ob sie die Pacht verlängern oder das Grab der Eltern auflösen.

Zwei Tage später, am Freitag, 13. November, um 19.30 Uhr, wird im Theater der Rattenfänger-Literaturpreis verliehen. Die Stadt Hameln vergibt ihn seit 1984, in diesem Jahr zum 21. Mal. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und geht an die Leipziger Comiczeichnerin und Grafikerin Anna Haifisch für ihr Bilderbuch „Die Grille in der Geige“ aus dem Rotopol Verlag in Kassel. Skizzen und Zeichnungen zu dem Buch zeigt eine Ausstellung im KulturDock in der Pfortmühle.

Ballettratten tanzen den „Nussknacker“

Zweimal gehört das große Haus dem Nachwuchs: Die Hamelner Ballettratten, das Kinder- und Jugendballett der Hamelner Ballettschule, zeigen am Sonntag, 8. November, und am Sonntag, 15. November, jeweils um 16 Uhr „Der Nussknacker“ nach E.T.A. Hoffmanns Erzählung „Nussknacker und Mausekönig“ mit der Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Das Ensemble lädt nach Angaben des Theaters alle zwei Jahre zu einem Märchenballett ein.

Von Salut Salon bis Jess Jochimsen

Am Mittwoch, 4. November, steht „Heimsuchung“ auf dem Programm: Ein Haus an einem märkischen See ist Schauplatz für 15 Lebensläufe von den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts bis heute. Tags darauf, am Donnerstag, 5. November, gastiert Salut Salon mit dem Programm „Heimat“ – zwei Geigen, ein Cello, ein Klavier und Klassik-Comedy. Beide Abende beginnen um 19.30 Uhr.

Das 2. Hamelner Konzert am Dienstag, 17. November, um 19.30 Uhr trägt den Titel „Living on the edge“. Auf dem Programm stehen Händels Feuerwerksmusik, eine Suite aus Prokofjews Ballett „Romeo & Julia“ und Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“, jeweils in Arrangements von Lars Karlin. Am Donnerstag, 19. November, kommt der Kabarettist Jess Jochimsen um 20 Uhr mit seinem Programm „Von allen guten Geistern“ und Akkordeon.

Das sagas.ensemble kehrt am Freitag, 20. November, um 19.30 Uhr mit „Der erste Mensch / 2. Teil: Vaterland“ zurück. Den ersten Teil nach Albert Camus‘ autobiografischem Roman hatte das Ensemble im Januar 2020 in Hameln gezeigt, damals mit Joachim Król als Ich-Erzähler. Im zweiten Teil geht es um die Frage, wohin man gehört; live spielt das Orchestre du Soleil.

„La Bohème“ und „Die kleine Hexe“

Am Sonntag, 22. November, folgt um 17 Uhr „La Bohème“ über eine Gruppe junger Künstler im Paris des 19. Jahrhunderts, den Dichter Rodolfo und die Näherin Mimi. In der Woche ab Dienstag, 24. November, steht „Die kleine Hexe“ auf dem Spielplan: am Dienstag um 9.15 und 11.15 Uhr sowie am Mittwoch, 25., und Donnerstag, 26. November, jeweils um 9.15 Uhr.

Das vollständige Programm steht im Spielplan des Theaters Hameln für November. Die Theaterkasse hat dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet, außerdem jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

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