DLRG Coppenbrügge warnt vor Ende der Schwimmkurse ab 2029

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Die DLRG Ortsgruppe Coppenbrügge warnt vor dem Ende ihrer Schwimmkurse: Findet sie in den kommenden Monaten keine neuen Engagierten für die Ausbilderqualifizierung, muss sie den Schwimmkursbetrieb ab dem Jahr 2029 nach eigenen Angaben voraussichtlich vollständig einstellen. Das schreibt die Ortsgruppe in einer Mitteilung auf ihrer Internetseite vom Sonntag, 25. Oktober 2026.

Ausbilder scheiden aus, Nachwuchs fehlt

Schwimmunterricht vom Seepferdchen über Bronze bis zum Rettungsschwimmabzeichen dürfe laut der deutschen Prüfungsordnung nur von lizenzierten Ausbilderinnen und Ausbildern eigenverantwortlich geleitet und abgenommen werden, so die DLRG. Mehrere langjährige Ausbilder schieden in den nächsten Jahren aus Alters- und Zeitgründen aus, der Nachwuchs bleibe bisher aus. Ohne Nachfolger gebe es von der DLRG keine Anfängerschwimmkurse in Coppenbrügge mehr. Das wäre nach Darstellung der Ortsgruppe eine „Zäsur für Coppenbrügge und Umgebung“.

Einstieg als Ausbildungsassistenz

Niemand müsse sofort als fertige Ausbilderin oder fertiger Ausbilder starten, schreibt die Ortsgruppe. Der Einstieg führe über das angeleitete Mitmachen ohne Lizenz und die Qualifikation zur Ausbildungsassistentin oder zum Ausbildungsassistenten Schwimmen. Diese unterstützten erfahrene Ausbilder wöchentlich am Beckenrand, betreuten Schwimmanfänger in Kleingruppen und lernten die Vermittlung der Schwimmstile von Grund auf kennen.

Mitmachen könne grundsätzlich jeder ab 14 Jahren, der Spaß am Wasser und an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mitbringe. Für den Einstieg seien keine Voraussetzungen nötig. Für die Lizenz brauche es einen Erste-Hilfe-Kurs und das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen Bronze; beides lasse sich in Coppenbrügge erwerben. Die DLRG Coppenbrügge übernehme nach eigenen Angaben die Lehrgangsgebühren und Fahrtkosten, begleite den Weg zur Lizenz und zahle Übungsleiterpauschalen.

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