Hessisch Oldendorf: Lesung über den Leidensweg eines Überlebenden der NS-Lager

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Um die Erinnerungen eines jüdischen Überlebenden der NS-Zwangsarbeit geht es bei einer Lesung am Dienstag, 17. November, um 19 Uhr im StadtHaus an der Weserstraße 6 in Hessisch Oldendorf. Sie trägt den Titel „Ich will darüber nicht mehr sprechen“ – Ein Leidensweg durch zehn NS-Lager. Das kündigt die Stadt Hessisch Oldendorf an.

Der Mann war der Sohn von Emma Löwenstein aus Hessisch Oldendorf. Als Jugendlicher wurde er nach Angaben der Stadt mit seinen Eltern und weiteren Verwandten aus der Gegend von Bremen nach Minsk deportiert und zur Zwangsarbeit herangezogen. Er überlebte über die Jahre viele weitere NS-Lager.

Interview aus dem Englischen übertragen

Von seinem Leidensweg berichtete er als alter Mann in einem englischsprachigen Interview. Weil die Aufnahme schlecht zu verstehen war, hat der Historiker Erik Hoffmann aus Hessisch Oldendorf sie in Kleinarbeit übersetzt und aufgeschrieben. Reinhard Burdinski liest Auszüge, Hoffmann erläutert sie und ergänzt sie mit Bildern. Musikalisch begleitet das ukrainische Instrumentalduo Vladyslav und Daniel Khaustov den Abend.

Die Lesung ist kostenlos und richtet sich an alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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