Bad Pyrmont: 30 Schüler folgen im Krankenhaus dem Weg eines Unfallopfers

2 Min. Lesezeit.

30 Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums Bad Pyrmont haben im Bathildiskrankenhaus den Weg eines Schwerverletzten nach einem Unfall kennengelernt.

Beim P.A.R.T.Y.-Tag am Donnerstag, 29. Oktober 2026, zeigte die Klinik den Jugendlichen gemeinsam mit der Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden und dem DRK Weserbergland, wie schwerverletzte Unfallopfer versorgt werden. Das teilte das Agaplesion Ev. Bathildiskrankenhaus am Freitag, 30. Oktober 2026, mit.

P.A.R.T.Y.-Tag in Bad Pyrmont
WannDonnerstag, 29. Oktober 2026WoAgaplesion Ev. Bathildiskrankenhaus, Maulbeerallee 4, Bad PyrmontWer30 Schülerinnen und Schüler des Humboldt-GymnasiumsBeteiligtPolizei Hameln-Pyrmont/Holzminden, DRK Weserbergland

Vom Rettungswagen bis zur Physiotherapie

An verschiedenen Stationen durchliefen die Jugendlichen den Weg eines Patienten nach einem schweren Unfall: vom Rettungswagen über den Schockraum, die Intensivstation und die Normalstation bis zur Physiotherapie. Sie lernten die Arbeit der einzelnen Berufsgruppen kennen und erfuhren, welche körperlichen, psychischen und sozialen Folgen schwere Unfälle haben können. Zum P.A.R.T.Y.-Tag gehörte auch die Simulation eines Autounfalls mit dem DRK Weserbergland.

P.A.R.T.Y. steht für „Prevent Alcohol and Risk Related Trauma in Youth“, also die Prävention von alkohol- und drogenbedingten Verletzungen bei Jugendlichen. Das internationale Programm richtet sich an 15- bis 18-Jährige und soll für die Folgen von Alkohol, Drogen, Ablenkung und riskantem Verhalten im Straßenverkehr sensibilisieren.

Die Zahl 111 aus Sicht der Polizei

Polizeihauptkommissarin Simone Kalmbach von der Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden sagte: „Wenn ein Mensch verunglückt, sind 111 Personen betroffen – von den Angehörigen bis hin zu den Rettungskräften am Einsatzort.“

„Wir haben eine sehr engagierte und interessierte Schülergruppe erlebt, die sich offen mit den teils bewegenden Eindrücken auseinandergesetzt hat“, sagte Dr. Dirk Kebe, Chefarzt der Unfall- und Handchirurgie am Bathildiskrankenhaus.

Wegen der hohen Nachfrage umliegender Schulen und der positiven Resonanz überlegt Kebe laut Mitteilung, weitere Präventionstage anzubieten. Das Krankenhaus ist unter Telefon (05281) 99-0 erreichbar.

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