Zur geplanten Erdkabeltrasse Rhein-Main-Link durch den Landkreis Hameln-Pyrmont sind bis Montag, 4. Januar 2027, Stellungnahmen bei der Bundesnetzagentur möglich.
Die Öffentlichkeitsbeteiligung für den Abschnitt NI3 läuft laut Bundesnetzagentur seit Montag, 2. November 2026. Der Netzbetreiber Amprion aus Dortmund will die Planung in Online-Sprechstunden erläutern, wie er in einer Pressemitteilung vom selben Tag ankündigt.
Von Wölpinghausen über Bad Münder bis Vahlbruch
Amprion hat die Planfeststellungsunterlagen bei der Bundesnetzagentur eingereicht. Sie enthalten den Vorschlag des Unternehmens, wo und wie genau die Trasse gebaut werden soll. Beschrieben wird laut Amprion der Verlauf ab der Gemeinde Wölpinghausen im Landkreis Schaumburg über Bad Münder am Deister bis zur Gemeinde Vahlbruch an der Landkreisgrenze Holzminden.
Die Bundesnetzagentur führt den Abschnitt bis zur Grenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen und gibt seine Länge mit etwa 71 Kilometern an, Amprion in einer Präsentation vom Montag, 17. August 2026, mit rund 72 Kilometern. Dort sind die Landkreise Schaumburg, Hameln-Pyrmont und Holzminden aufgeführt. Für August hatte Amprion in der Präsentation Bürgerdialoge unter anderem in Bad Münder, im Coppenbrügger Ortsteil Bessingen und in Emmerthal genannt.
Der gesamte Rhein-Main-Link soll laut Amprion rund 600 Kilometer lang werden. Über vier Erdkabelverbindungen mit je drei Kabeln will das Unternehmen bis zu 8 Gigawatt Windstrom aus Niedersachsen über Nordrhein-Westfalen nach Hessen bringen.
Zeitplan: Beschluss laut Amprion im ersten Quartal 2028
Für den Abschnitt NI3 nennt Amprion Erörterungstermine im zweiten Quartal 2027 und den Planfeststellungsbeschluss im ersten Quartal 2028. Die ersten 2 Gigawatt des Gesamtprojekts sollen laut Amprion 2033 in Betrieb gehen.
Den vollständigen Antrag veröffentlicht die Bundesnetzagentur auf netzausbau.de. Für die Sprechstunden ist eine Anmeldung unter gstoo.de/niedersachsen3 erforderlich.
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