Leere Läden, Defizite im öffentlichen Raum, Anforderungen an die Klimaanpassung: Mit einem Planungswettbewerb will Bad Pyrmont Ideen für seine Innenstadt sammeln. Unter dem Titel „Bad Pyrmont – Innen: Stadt für die Zukunft“ startet ein nicht offener Realisierungswettbewerb, teilt die Stadt Bad Pyrmont mit. Bewerben können sich bis Ende Oktober fachübergreifende Teams aus Landschaftsarchitektur und Verkehrsplanung.
Das Planungsgebiet umfasst die Brunnenstraße, die Kirchstraße, die Altenaustraße, den Kaiserplatz, den Altenauplatz, den Georg-Friedrich-Platz und den Oesdorfer Platz. Grundlage ist das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) von 2022 mit dem Leitbild „Gesundheitsstandort mit viel Geschichte“. Seit 2022 ist die Innenstadt im Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“.
Klimaanpassung, Mobilität, weniger Leerstand
Gefragt sind klimaangepasste Freiflächen, mehr Aufenthaltsqualität, nachhaltige Mobilität, Zwischennutzungen und flexible Nutzungskonzepte für alle Generationen. Die Innenstadt soll als Ort zum Wohnen, Einkaufen und als Gesundheitsstandort gestärkt, der Tourismus entwickelt und Leerstand wiederbelebt werden. Das Konzept soll es erlauben, das ISEK in den kommenden zehn Jahren Schritt für Schritt umzusetzen.
Den Wettbewerb betreut das Büro scheuvens + wachten plus, Sanierungsträger ist die GOS. Der Zeitplan nach Angaben der Stadt: Ende November gehen die Unterlagen an die Teilnehmer, im Februar 2027 werden die Entwürfe abgegeben, im April 2027 tagt die Jury. Danach folgen Verhandlungsgespräche. Preisgelder und Kosten nennt die Mitteilung nicht.

