Seit Freitagmittag, 10. Juli 2026, rollt der Verkehr wieder zwischen Welsede und Grohnde. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, hat die Landesstraße 429 nach gut sieben Wochen Bauzeit freigegeben. Fertig ist die Baustelle damit aber noch nicht ganz: Markierungen und Arbeiten an den Schutzplanken stehen noch aus. Sie sollen zeitnah folgen, dafür kündigt die Behörde eine eigene Mitteilung an.
Wann genau das sein wird, steht noch nicht fest. Wer regelmäßig zwischen Bad Pyrmont und dem Emmerthaler Ortsteil Grohnde unterwegs ist, sollte die Ankündigungen des Landkreises Hameln-Pyrmont im Blick behalten, über den die Straßenbaubehörde ihre Mitteilungen veröffentlicht.
Knapp eine Million Euro aus dem Sondervermögen
Begonnen hatten die Arbeiten am Mittwoch, 20. Mai. Im ersten Abschnitt zwischen Welsede und der Kreuzung mit der L 428 wurde die Fahrbahn nach Angaben der Behörde auf rund 3,4 Kilometern erneuert. Vorgesehen waren das Ausbessern von Schadstellen, ein Profilausgleich, eine neue Asphaltdeckschicht sowie erneuerte und erweiterte Schutzplanken, die nun als letzter Schritt folgen. Danach folgte der Abschnitt von Welsede bis zur Kreuzung mit der K 41 in Richtung Lüntorf, wo zusätzlich am Radweg gearbeitet wurde.
Die Kosten bezifferte die Behörde vor Baubeginn auf rund 980.000 Euro. Bezahlt wird die Sanierung der Landesstraße aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz des Bundes, so die Behörde. Wie hoch die Schlussrechnung ausfällt, ist noch offen, zumal Markierung und Schutzplanken noch fehlen.
Umleitung über Amelgatzen und Hämelschenburg entfällt
Im ersten Bauabschnitt mussten Autofahrer aus Richtung Bad Pyrmont über Welsede, Amelgatzen und Hämelschenburg ausweichen und bei Emmerthal auf die B 83 in Richtung Grohnde fahren. Im zweiten Abschnitt führte die Umleitung über die K 41 und Lüntorf nach Grohnde und von dort über die B 83 und die L 431 durch Hämelschenburg und Amelgatzen nach Welsede. Beide Umleitungen entfallen mit der Freigabe.

